http://www.die-digitalkamera.de/
Sie brauchen eine Übersicht, was es alles an verschiedene Bilderrahmen so gibt ? Wir zählen die wesentliche Merkmale, technische Besonderheiten sowie die Marken auf. Damit Sie wissen, was Sie brauchen bzw. erwartet.
>> Die Übersicht verschiedener Bilderrahmen…
Digitaler Bilderrahmen
Mit einem digitalen Bilderrahmen kann man seine Digitalfotos ohne großen Aufwand “auf den Schreibtisch stellen”. Hierbei ist ein TFT-Bildschirm in einen Bilderrahmen eingefasst worden, welcher die Bilder wiedergibt. Der digitale Bilderrahmen besteht zusätzlich zu dem Bildschirm noch aus einem Verarbeitungsgerät, welches die Daten umwandelt und einem Lesegerät für die Speicherkarte. Durch die Speicherkarte erhält das Gerät seine Daten, es ist aber auch möglich, seine Bilder via WLAN oder einer Internetverbindung zu übertragen. Das Gerät benötigt entweder einen Netzanschluss, oder wird mit Batterien betrieben. Digitale Bilderrahmen gibt es schon seit etlichen Jahren, wurden aber erst um die Jahrtausendwende populär. Dies hat den Grund, dass die Herstellkosten bspw. für die TFT-Panels rapide gesunken sind und dadurch erschwinglich wurden. Die Modellpalette ist in der Zwischenzeit groß geworden und es gibt unterschiedliche Funktionen. Einige Modelle bieten eine Funktion an, mit der man mehrere Bilder nacheinander anzeigen lassen kann. Die Größe des Bildes variiert in der Regel zwischen 7 und 10,4 Zoll.
Digitale Bilderrahmen lassen sich in drei grobe Kategorien einteilen.
1. Kategorie: Einfache digitale Bilderrahmen.
2. Kategorie: Einfache digitale Multimedia-Bilderrahmen.
3. Kategorie: Verbesserte digitale Multimedia-Bilderrahmen.
Die digitalen Bilderrahmen in der ersten Kategorie können bspw. nur Bilder anzeigen, üblicherweise im JPEG-Format. Die digitalen Bilderrahmen in der zweiten Kategorie können neben Bildern auch zusätzlich Musik und Videos abspielen. Einzelne Modelle der dritten Kategorie können sogar eine Verbindung mit dem Internet aufbauen und von dort Bilder, E-Mails oder RSS-Feeds herunterladen. Die neuesten Modell verfügen sogar über einen WLAN-Anschluss. Damit ist die Internet-Anbindung ganz ohne Kabel möglich.
Die Preise für digitale Bilderrahmen sind mittlerweile erheblich gesunken und damit bieten diese Geräte eine tolle Möglichkeit seine Bilder anzeigen zu lassen. Beim Kauf eines solchen Rahmens sollte man darauf achten, dass der Bilderrahmen mehrere Bilder hintereinander anzeigen lassen kann, um einfach mehr Abwechslung zu bekommen. Funktionen wie der Zugang zum Internet sind zwar im Kommen, aber bisher konnte sich das noch nicht durchsetzen.
http://bilderrahmen.wordpress.com/
http://www.ovalnets.de/marktuebersicht-digitale-bilderrahmen
Tolle Übersicht
Vorsicht beim Kauf digitaler Bilderrahmen
(cid) – Wer sich gegenwärtig einen digitalen Bilderrahmen zulegen möchte, sollte vor dem Kauf genauer hinschauen, wenn es ein guter sein soll. Ansonsten gilt: Abwarten und Tee trinken, denn die Qualität dieser kleinen Präsentationsdisplays lässt sich offenbar noch erheblich steigern. Und auch was die Preispolitik anbelangt, könnten die Hersteller den Verbrauchern noch um einiges entgegen kommen. Allenfalls beim Design hätten sie sich schon ziemlich ins Zeug gelegt. So beurteilt das Fachmagazin “Chip online” die momentane Marktlage nach einem Test von zehn aktuellen Modellen.
Mit digitalen Bilderrahmen können Digitalfotos sowohl als Standbilder als auch in Form von Diashows präsentiert werden. Dazu ist lediglich die Speicherkarte der Kamera in den richtigen Slot an der Rückseite hineinzuschieben und anschließend die gewünschten Menü-Einstellungen zu wählen. In der Regel wird hierfür eine Fernbedienung mitgeliefert. Die meisten Bilderrahmen haben Bildschirmdiagonalen zwischen sieben und neun Zoll, was Fotoabzügen von 10×15 bis 13×18 Zentimetern entspricht.
Von 70 bis 240 Euro reicht das Preis-Spektrum, wobei sich die Qualität am Preis orientiert. Mit anderen Worten: Je teurer, desto besser – aber dennoch nicht ohne Mängel. So würden zwar die teuren Modelle “Philips 7FF1MS” (rund 210 Euro) und “Samsung SPF-07N” (rund 240 Euro) mit einer Auflösung von 720×480 Pixel beziehungsweise 800×480 Pixel in puncto Farben, Schärfe und Kontrast eine recht gute Bildqualität liefern. Doch in anderer Hinsicht gebe es auch bei ihnen noch Verbesserungsbedarf. So sei der Stromverbrauch noch viel zu hoch und die Bedienung zu umständlich. Generell entsprächen die Darstellungsformate (16:9) der derzeit auf dem Markt befindlichen Bilderrahmen nicht immer den Aufnahmeformaten der Kameras (4:3 oder 3:2). Die Fotos müssen deshalb umskaliert werden – oder die Ränder sind abgeschnitten. Bei der Auswahl der Bilder muss man zudem darauf achten, ausschließlich Querformate zu zeigen, denn die meisten Rahmen drehen die Bilder nicht automatisch in die richtige Position.
Klar ist: Wer einen einigermaßen hochwertigen digitalen Bilderrahmen haben möchte, muss derzeit mindestens 200 Euro hinlegen. Von den günstigeren Geräten raten die Experten ab. Bei allem, was unter 100 Euro kostet, senkt sich ihr Daumen nach unten: zu unscharf, zu pixelig, zu umständlich; so zum Beispiel beim “Connect 3D Picture View TFT 18”, beim “Braun Digiframe 7020” und beim “IPC-Tek GmbH 7 Zoll”. Fazit des Tests: Die Geräteklasse der digitalen Bilderrahmen steht noch am Anfang ihrer Entwicklung, die technischen, ergonomischen und energieeffizienten Möglichkeiten sind längst noch nicht ausgeschöpft. Die Verwendung modernerer Display-Technologien wie etwa OLED, IPS oder MVA könnte zu einer erheblichen Verbesserung führen.
Ein Digitaler Bilderrahmen ist ein kleines elektronisches Gerät zur Wiedergabe von Digitalfotos in einem Bilderrahmen. Es besteht vor allem aus einem TFT-Bildschirm und einer Verarbeitungseinheit für das Umwandeln der Daten sowie einem Speicherkartenleser. Das batteriebetriebenen Gerät erhält seine Daten meist durch eine Speicherkarte, von einem Computer (Kabel/WLAN) oder über eine Internetverbindung.
Der Digitale Bilderrahmen ist zu Beginn dieses Jahrtausends populär geworden, also lange Zeit nach der Digitalkamera. Dies liegt auch an dem starken Rückgang der Herstellungskosten von Monitoren. Viele Modelle bieten die Option zur Anzeige wechselnder Anzeige der Bilder. Die handelsübliche Größe des Bildes ist im Durchmesser 7 bis 10,4 Zoll. Teilweise kann auch die Farbgebung manipuliert werden, z.B. Blaustich.
Laut Digital-Photo-Frame-Market.Info, werden digitale Bilderrahmen in drei grobe Kategorien eingeteilt:
1. Einfache digitale Bilderrahmen
2. Einfache digitale “Multimedia” Bilderrahmen
3. Verbesserte digitale “Multimedia” Bilderrahmen
Die Bilderrahmen der ersten Kategorie können wirklich nur Bilder zeigen (im JPEG-Format), während Multimedia-Bilderrahmen auch Musik und Videos zusätzlich abspielen können. Einige Modelle der letzten Kategorie können außerdem eine Verbindung zum Internet herstellen und dort Bilder von RSS feeds, E-Mails oder Photo-Sharing-Seiten wie Flickr oder Picasa laden. Viele dieser Modelle haben auch die Möglichkeit, Bilder drahtlos auszutauschen.
Die Bezeichnung Digitaler Bilderrahmen ist nicht ganz korrekt, da nicht der Bilderrahmen digital ist, sondern das Bild.
Digitaler Bilderrahmen mit WLAN
“PhotoVu PV1940 Wireless Digital Picture Frame” auch mit Festplatte nutzbar
Mit zunehmender Digitalkamera-Nutzung werden auch als digitale Bilderrahmen dienende LCDs immer interessanter, wenn sie auch meist noch in Preisbereichen liegen, die ein Ausdrucken von Digitalfotos sinnvoller erscheinen lassen. Mit dem PhotoVu PV1940 liefert nun der US-Hersteller PhotoVu einen solchen digitalen Bilderrahmen an, der sich die Fotos auch per WLAN holt und auf seinem 19-Zoll-Breitbild-Panel darstellt.
Mit einer Auflösung von 1.280×960 Bildpunkten bei 24 Bit Farbe und einem horizontalen sowie vertikalen Betrachtungswinkel von 170 Grad soll das verwendete Panel laut Hersteller ideal für die Fotodarstellung sein. Der digitale Bilderrahmen lässt sich aufrecht oder quer betreiben, die Bilder werden entsprechend gedreht und skaliert.
Digitaler Bilderrahmen von PhotoVu
Digitaler Bilderrahmen von PhotoVu
Per Ethernet oder WLAN (IEEE 802.11b) – beides ist integriert – kann der PV1940 Bilder von Windows-, Linux-, Unix-PC- oder Mac-Laufwerken laden und per Web-Browser konfiguriert werden. Über eine USB-Schnittstelle lässt sich wie beim weitgehend baugleichen Vorgänger PV1940 ein USB-Flashspeicher anschließen und das Gerät die Bilder selbstständig als Diashow zeigen. Darüber hinaus kann an den PV1940 aber auch eine optionale 40-GByte-Festplatte angesteckt werden.
Wie der PV1910 verfügt auch der neue PV1940 über einen leichten Aluminiumrahmen und kann mit verschiedenen Bilderrahmen und Passepartous (Papierumrandung) versehen werden. Allerdings soll der PV1940 ein neues Design aufweisen. Die Energieversorgung erfolgt über ein herkömmliches Netzteil (US/international) oder ein optionales 12-Volt-Netzteil.
Die Preise der digitalen Bilderrahmen zeigen schon, dass die Geräte eher für gut Betuchte, für Fotografen und für Unternehmen gedacht sind als für den Hobby-Fotografen: Der digitale Bilderrahmen PhotoVu PV1940 ist ab sofort für rund 1.300,- US-Dollar zzgl. Steuer von PhotoVu zu beziehen. Da die Geräte erst bei Auftrag gebaut werden, verschickt der Hersteller eigenen Angaben zufolge erst sieben Tage nach Bestelleingang. Der Vorgänger PV1910 schlägt mit rund 1.200,- US-Dollar zu Buche. (ck)
Digitaler Bilderrahmen mit Linux
Besitzer kann System selbst anpassen
Die Firma RedPost hat einen digitalen Bilderrahmen vorgestellt, der sich von ähnlichen Geräten vor allem durch eines unterscheidet: Der “Kit” getaufte Rahmen startet ein Linux-System. Dieses soll sich komplett an die eigenen Bedürfnisse anpassen lassen.
Bei “Kit” handelt es sich um ein 19-Zoll-LC-Display mit einer Auflösung von 1.280×1.024 Pixeln, einem Kontrastverhältnis von 700:1 und einem Betrachtungswinkel von 150 Grad. Die Reaktionszeit der Anzeige soll bei 8 Millisekunden liegen; sowohl ein VGA- als auch ein DVI-Anschluss ist vorhanden. Hergestellt werden die Bildschirme von Hannspree in ehemaligen Samsung-Fabriken.
Dabei ist das Display in einem 38,7×46 x 6,7 cm großen Stahlrahmen verbaut, den RedPost in sechs verschiedenen Farben anbietet. In dem Gerät arbeitet eine Vortex86-CPU mit 200 MHz, der 128 MByte SD-RAM zur Seite stehen. Davon greift sich der Grafikchip bis zu 8 MByte Speicher. Ferner verfügt der Bilderrahmen über verschiedene Anschlüsse wie Netzwerk, dreimal USB 1.1 und einen Compact-Flash-Slot für Karten nach Typ I und II. Ein AC97-Audiochip ist ebenfalls vorhanden und WLAN nach 802.11 b/g ist verbaut. Hierfür kommt ein Chip von VIA zum Einsatz. Das System kommt ohne Lüfter aus.
RedPost verkauft jedoch nicht nur einen Bilderrahmen, der ausschließlich übertragene Fotos anzeigt, sondern möchte vielmehr Programmierern ein Spielzeug an die Hand geben. Zusammen mit “Kit” erhält der Käufer eine angepasste Version von Damn Small Linux, die von einem USB-Flash-Speicher gestartet wird. Integriert ist hier von Haus aus bereits die WLAN-Unterstützung mit optionaler WEP- und WPA-Verschlüsselung. Ferner ist ein Samba-Server eingebaut, um Bilder über SMB (Windows-Dateifreigaben) zu übertragen und auch lokal gespeicherte Bilder können geladen und per JavaScript gedreht werden. Damn Small Linux zeigt darüber hinaus auf Wunsch eine beliebige Webseite auf dem Bilderrahmen an.
Die Konfiguration erfolgt über eine einzige Datei, wobei RedPost den Bilderrahmen als “fully hackable” bewirbt – entsprechende Kenntnisse vorausgesetzt, sind Anpassungen an der Linux-Distribution also kein Problem und Funktionserweiterungen steht nichts im Wege.
Für ambitionierte Linux-Nutzer könnte sich da nur der Preis als Hindernis entpuppen: 550,- US-Dollar kostet “Kit” in der Standardausstattung mit WLAN und 512-MByte-USB-Flash-Speicher. Wer auf den Mini-PC verzichtet, spart 180,- US-Dollar, ohne Flash-Speicher hingegen verringert sich der Preis nur um 16,50 US-Dollar. Wer den USB-Speicher auf 2 GByte erhöhen will, zahlt 22,- US-Dollar drauf. (js)
Marktübersicht: Digitale Bilderrahmen
Sie sind der neuste Schrei im heimischen Technikfuhrpark: Digitale Bilderrahmen rücken nicht nur Porträtfotos aus Mutti’s Jugendzeit ins rechte Licht, sondern versprechen auch eine höhere Flexibilität als ihre analogen Pendants. Der wahre Wust an unterschiedlichen Displaygrößen, Designvarianten und Zusatzfeatures wie MP3-Wiedergabe machen die Auswahl schwierig – Zeit also für eine umfassende Marktübersicht.
Digitalkameras haben – nicht zuletzt Dank des beispiellosen Preisverfalls –Hochkonjunktur. Wie schön wäre es da, das ohnehin schon digital vorliegende Material papierfrei auf dem Schreibtisch zu platzieren. Auch Großvaters Kindeserinnerungen können einen Platz im TFT-Bilderrahmen finden – sofern man das alte Zelluloid vorher per Scanner digitalisiert.
Die meisten digitalen Bilderrahmen, teilweise auch als „Digi- oder Photoframe“ bezeichnet, kommen mit Bildschirmdiagonalen zwischen 5 und 9 Zoll daher. Ausschlaggebend für authentisch wirkendes Pixelmaterial ist aber nicht zwingend die Bildschirmgröße, sondern vor allem die Pixeldichte je Zoll. So wirkt ein 7“ Widescreen-Display mit 480×234 Bildpunkten (Braun DigiFrame 7000, Dörr Digitaler Bilderrahmen 7“, Somikon 7“ Digitaler Bilderrahmen) deutlich gröber als ein mit 800×480 Pixeln ausgestatteter 7“ Bildschirm (Neovo V-10, Samsung Photo Frame). Philips stattet seine Produktpalette durchgängig mit hochauflösenden Displays aus. Exzellente Bildqualität darf von den preisgünstigeren Einsteigerprodukten (Typhoon, Somikon) nicht erwartet werden.
Zahlreiche Hersteller wollen mit mehr oder weniger nützlichen Zusatzfunktionen beim Kunden punkten. Diese reichen von der MP3-Wiedergabe aus blechern klingenden Mini-Lautsprechern (Braun DigiFrame 7000, Samsung Photo Frame, Somikon 7“ Digitaler Bilderrahmen), Motion JPEG und DIVX-Unterstützung bis hin zu Features wie Kalender und Uhr (Neovo V-10) oder zeitgesteuerter Helligkeitssteuerung (Philips).
Einige Geräte bringen zudem eine Fernbedienung (Typhoon MyPhoto Gallery 8“, Braun DigiFrame 7000, Somikon 7“ Digitaler Bilderrahmen) mit, Somikons 1.4“-Winzling besitzt einen integrierten Wecker sowie eine Zeitanzeige.
Wer die digitale Fotografie konsequent zu Ende denkt, landet automatisch beim digitalen Bilderrahmen. Zubehörhersteller Hama zeigt auf der Photokina ein modern gestaltetes 5,6-Zoll-LC-Display mit viertel VGA-Auflösung (QVGA), entsprechend 320 × 240 Bildpunkten. Über den integrierten Multiformat-Kartenleser lassen sich von nahezu beliebigen Flash-Speichermedien bis zu 12 Megapixel große JPEG-Bilder einlesen und auf dem Bildschirm als Diaschau abspielen. Alternativ spielt das Display auch Videos mit MPEG-1-, MPEG-2-Kodierung ab.Über die zwei eingebauten Lautsprecher kann man eine Diaschau auch mit MP3-Musik untermalen. Zur bequemen Bedienung legt Hama dem digitalen Bilderrahmen eine Fernbedienung bei. Zur weiteren Ausstattung gehören eine Kopfhörerbuchse sowie ein Composite-Video-Anschluss, um das Gerät auch am Fernseher zu betreiben. Laut Hama soll der digitale Bilderrahmen ab November zum Preis von rund 350 Euro verfügbar sein.
(pen/c’t)
Die Firma NextBase (Halle 11.1, Stand 124), eher bekannt für portable DVD-Player mit integriertem Display, setzt auf den digitalen Wechselrahmen. Die Geräte der Gallery 15 sind so aufgelegt, dass sie sich in die meisten herkömmlichen Bilderrahmen der Größe 15 cm × 20 cm einsetzen lassen. Mit einem zugehörigen Passepartout passen sie auch in einen Rahmen mit einem Ausschnitt von 20 cm × 30 cm. Die Displays mit 4:3-Seitenverhältnis besitzen eine Diagonale von 20 Zentimetern. Die Auflösung beträgt 800 × 600 Pixel.
Der niederländische Hersteller Compositor (Halle 11.1, Stand 123) stellt auf der IFA eine sehr umfangreiche Palette digitaler Bilderrahmen vor, angefangen vom Schlüsselanhänger mit 1,1-Zoll-Display, über den Aufsteller fürs Bücherregal bis hin zu Wandgeräten mit 15 bis 42 Zoll Diagonale. Als Neuerung zeigt Compositor auf der IFA die Übertragung von Bildern und Videos per WLAN zum Bilderrahmen. Zunächst beschränkt sich die Technik auf die Wandrahmen, sie soll aber in Kürze auch für die kleineren Rahmen erhältlich sein.
Anzeige
Bluetooth-Spezialist Parrot (Halle 2.2, Stand 128) setzt bei seinen digitalen Bilderrahmen ebenfalls auf die drahtlose Übertragung. Der Parrot DF7220 nimmt Digitalbilder via Bluetooth vom Handy oder PC entgegen. Darüber hinaus bietet der 7-Zoll-Photo-Viewer noch Einschübe für SD- und MMC-Speicherkarten und einen Mini-USB-Anschluss.
Newcomer bei den digitalen Bilderrahmen ist Telefunken (Halle 11.1, Stand 127A). Die Firma stellt auf der IFA ein erstes Portfolio mit Displays von 5,6 bis acht Zoll Diagonale in unterschiedlichen Designs vor. (pen/c’t)
IFANews
03.09.2007 15:14
IFA 2007 vom 31.8. bis 5.9.2007
<< Vorige | Nächste >>
Digitale Bilderrahmen erobern das Wohnzimmer
Die digitale Fotografie hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht. Digitalkameras sind gut und günstig. Das führt allerdings zu einer Fotoflut – es kostet schließlich nicht mehr, wenn man zehn statt einem Foto macht. Viele dieser Bilder liegen nach dem Knipsen erstmal nur digital vor und verstauben – beziehungsweise eben nicht.
Wer seine Wohnung oder seinen Arbeitsplatz damit schmücken will, dem bleibt nur das zeitaufwändige und teure Ausdrucken oder Übertragen an einen Bilderdienst. Doch jetzt gibt es eine echte Alternative, die die analoge Lücke schließt: den digitalen Bilderrahmen.
Sein Herzstück ist ein Display, das die Bilder darstellt. Auf dem Markt gibt es derzeit Bilddiagonalen von 4 bis 19 Zoll. Mit zunehmender Größe werden die digitalen Bilderrahmen natürlich teurer. Neben der Größe spielen beim Preis auch Displayhelligkeit und maximaler Betrachtungswinkel eine entscheidende Rolle. 500 Candela pro Quadratmeter sind ein ordentlicher Helligkeitswert.
Eine Verbindung zu Computer oder Digicam ist für den Betrieb nicht notwendig. Digitale Bilderrahmen verfügen über Slots für Speicherkarten, einen USB-Anschluss für Sticks oder eine integrierte Festplatte. Darauf abgelegte Bilder wechseln, wie bei einer Diashow, durch.
Für die digitalen Bilderrahmen von Philips gibt es Wechselcover mit Magnethalterung. Statt Holz ist auch Kunststoff in verschiedenen Farben oder Alu möglich.
Der Computerhändler Alternate hat derzeit ein siebenzölliges Gerät mit diesem Helligkeitswert für 60 Euro im Angebot, der die Bilder von USB-Stick oder SD-, MMC- beziehungsweise CF-Speicherkarten lädt. Nach oben gibt es preislich keine Grenzen: Die Firma Photovu bietet mit dem PV1965 einen 19-Zoll-Bilderrahmen mit einer Auflösung von 1280 mal 1024 Pixeln und WLAN zur Übertragung der Bilder vom PC an. Für ihn ist auch eine eingebaute Festplatte optional erhältlich. So viel Luxus hat allerdings seinen Preis: Für das Gerät wechseln 850 Euro den Besitzer.
Einen anderen Ansatz verfolgt Epson. Mit dem P-5000 Photo Viewer bietet der Hersteller ein Gerät, das etwas mehr kann als nur Bilder anzeigen. Es ist mit Akku und 80 GByte großer Festplatte ausgestattet und spielt neben Fotos auch Videos ab. Dank diverser Anschlüsse ist die Video- und Fotowiedergabe auch auf einem Fernseher möglich. Mit 610 Euro kommt der P-5000 allerdings recht teuer.
Man sollte sich also vor dem Kauf eines digitalen Bilderrahmens über seinen Einsatzzweck im Klaren sein. Möchte man einen kleinen und einfachen Rahmen, um etwa Fotos aus den verschiedenen Wachstumsstufen des Nachwuches durchlaufen zu lassen, reicht ein kleiner Rahmen für um die 100 Euro aus. Man kann ihn an die Wand hängen oder auf dem Schreibtisch oder Nachttisch abstellen. Wer vorhat, große Bilder durch digitale zu ersetzten, muss deutlich tiefer in die Tasche greifen. Immerhin: Die Preise fallen rapide.